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Anteil der erneuerbaren Energien steigt weiter an
Langsam aber sicher wird in Deutschland die fossile Energiegewinnung
durch den "grünen Strom" abgelöst. Das erhöhte Interesse
und
Bewusstsein erneuerbare Energien einzusetzen wurde in diesem Jahr durch
die Katastrophe in Fukushima weiter vorangetrieben.
Im Jahr 2011 steigt der Anteil des Stromverbrauchs durch erneuerbare
Energien erstmals auf 20% an. Bis 2020 sollen rund 35% erreicht werden.
Die Ökostromproduktion wirkt sich mittlerweile nicht nur positiv
auf
die Umwelt aus, sondern ist auch zu einem wichtigen Wirtschaftssektor
geworden. Neben den rund 370.000 Arbeitsplätzen werden pro Jahr
bis zu
118 Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart. Darüber hinaus
konnte im
letzten Jahr auf fossile Energieimporte in Höhe von 2,5 Mrd. Euro
verzichtet werden.
Welche Arten stehen im Vordergrund
Unterschieden wird vor allem zwischen Windenergie, Biomasse,
Sonnenenergie und Wasserkraft. Diese vier nachhaltig zur Verfügung
stehenden Energieressourcen teilen einen Großteil der 20% des
Stromverbrauchs unter sich auf. Am weitesten verbreitet ist hierbei die
Windkraft, die nicht nur die preisgünstigste Variante der
regenerativen
Energien ist, sondern auch 7,5% des erzeugten Stroms an deutsche
Haushalte liefert.
Ausschlaggebend für die weitere Vorantreibung der sauberen Energie
ist
das "Erneuerbare Energien Gesetz". Das EEG setzt dabei
vor allem auf
die Windenergienutzung an Land und Biomasse-Anlagen. Die
größten
Zubauraten kann momentan allerdings die Photovoltaik aufweisen. Weiter
ausgebaut werden soll die Windenergienutzung auf See, die zurzeit aber
noch hinter den Erwartungen zurückbleibt. Gerade in diesem Sektor
soll
die Energiegewinnung durch eine bessere Refinanzierung der Windparks
weiter ambitioniert vorangetrieben werden.
Transformation des Energiesystems
Langfristig soll die Stromversorgung der Haushalte zu 80% aus
erneuerbarer Energie bestehen. Allerdings werden hierzu weitere
Schritte nötig sein, die speziell die Technologie der
Energiespeicherung oder die Flexibilität betreffen. Auch die
Kosten
dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Im Jahr 2012 steigt
der Preis
pro Kilowattstunde im Zuge der EEG-Umlage von 3,53 Cent auf 3,59 Cent
an. Für einen normalen Haushalt wird diese Änderung jedoch
kaum zu
spüren sein.
Beitrag von Kristina 10.11.11
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